Anastasia Umrik

Anastasia-Umrik

Auf meiner Visitenkarte steht „Projektinitiatorin“, doch was das genau bedeutet, weiß so recht eigentlich keiner. Vermutlich initiiere ich Projekte. Mein erstes Projekt war das Fotoprojekt „Stärke braucht keine Muskeln“, mit dem alles anderStarke begonnen hat.
Das Projekt sollte Blickwinkel auf Frauen mit einer Muskelerkrankung verändern. Vorurteile wurden offen angesprochen, neue Welten auf künstlerische Art und Weise aufgezeigt – man konnte (und wollte) nicht „wegschauen“.

Heute „initiiere“ ich diverse Kulturevents wie z.B. anderFashion. Eine Modenschau der besonderen Art, bei der Models mit und ohne Behinderung die neusten Kreationen der lokalen Designer präsentieren. Podiumsdiskussionen und anderSlam sind zukünftige Veranstaltungen, in denen Netzwerken und Kultur elegant verknüpft werden. Auch ein weiteres Fotoprojekt ist in Planung und überhaupt ist ständig was los im Hause Umrik und anderStark.
Ein Ziel verbindet alle Projekte, Veranstaltungen, Veröffentlichungen: Keiner wird aufgrund seiner Behinderung ausgeschlossen. Niemals!
Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf in Kasachstan, bis meine Eltern 1994 nach Deutschland umsiedelten. Ich machte in Deutschland das Abitur und danach eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau beim bekannten Versandhaus OTTO. Das Studium der Sozialen Arbeit brach ich nach knapp drei Semestern ab, weil es für mich Zeit war, sich von nun ganz meinen Leidenschaften zu widmen.

Ich bin übrigens 28, lebe in Hamburg und in meinem Kopf sprudelt es vor neuen Plänen – neuen Farben, neuen Eindrücke, neuen Ideen. In meinen Gedanken gibt es nur wenig Grenzen (solange überall Rampen liegen).
anderStark wird immer größer, bekannter und internationaler.
Ich liebe meinen Job, ich liebe anderStark!

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